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Millitärgeschichte

Auf den mittelalterlichen Führungen ist dem Knappen Friederich verstärkt aufgefallen, dass es einen großen Nachholbedarf gibt in Sachen Militärgeschichte und Gefängnisse von Bautzen. Darum verwandelt er sich erstmalig ab dem 23.11. 2012 in eine fiktive Figur “Frau Major”, die darüber berichtet, wo es in Bautzen überall Gefängnisse gab und heut noch gibt. Sei es der Burgwasserturm, das Militär- Arresthaus auf der Ortenburg, das Kapitel- Stockhaus, der Lauenturm, der Wendische Turm als Schuldgefängnis, die “Harbitsche” am Reichenturm, das Spinnhaus, der politische Knast im Herzen der Stadt oder das Außenlager vom KZ Groß- Rosen hier in Bautzen.

Auch die Ortenburg war Schauplatz vieler geschichtlicher Ereignisse, ...

Im gelben Elend sitzen derzeit ca. 380 Menschen ( Stand Mitte 2009 ) im geschlossenen Vollzug ein, während die MfS Sonderhaftanstalt Bautzen 2 heut als Gedenkstätte genutzt wird und ein Besuch lohnenswert ist, ja einem förmlich einen Schauer über den Rücken treibt, wenn man gefesselt liest und hört, was sich in den Mauern und Arrestzellen zugetragen hat.

Bautzen war Garnisionsstadt.

  • Wo wurde das Militär untergebracht, vor der Errichtung von Kasernen in Bautzen?
  • Wo war die Husarenkaserne?
  • Gab es ein Offizierskasino?
  • Einige wenige von vielen Fragen, die es zu beantworten gilt.

Berichtet wird unter anderem über:

  • Die Garnision in den Jahren von 1918 bis 1945.
  • Die Lausitz während der großen Schlacht 1945.
  • Die Straflager und Zuchthäuser der Sowjetischen Besatzungszone,
  • die Geschichte des Speziallagers Bautzen, MfS Sonderhaftanstalt Bautzen 2

Zu Zeiten des 2.Weltkrieges wurden Kinder als “Kanonenfutter” missbraucht, nach dem Krieg starben viele Menschen als politisch Inhaftierte in der Folge von Mangelernährung und schlimmen Krankheiten.

Bis zur Wende 1989 gab es sehr viele schlimme Einzelschicksale. Aus Ehrfurcht vor diesen schrecklichen Gegebenheiten entstand die Idee während Stadtführungen daran zu erinnern was Menschen die hier leben schon wieder vergessen haben, wenn sie sich schimpfend äußern über die derzeitige Lebenssituation. Des weiteren ist es innerstes Anliegen denjenigen unter uns, die das DDR- Regime nicht erlebt haben vor Augen zu führen, was im geheimen hinter den Kulissen ablief.

Erste Führung am 23.11.2012, von da an jederzeit möglich!
Preis pro Person:

10,00 € (incl. 1 kleines Getränk)

Mindestteil-
nehmerzahl:

5 Personen

Treffpunkt und Uhrzeit:

nach Absprache